„Für jede Idee gibt es eine Konstruktion“

Aktuelles aus unserem Unternehmen

 

55-jähriges Dienstjubiläum

Am 15.03.2019 feierte Herr Dipl.-Ing. Dieter Enseleit sein 55-jähriges Dienstjubiläum bei der GSE Ingenieur-Gesellschaft mbH Saar, Enseleit und Partner. Als gelernter Maurer zieht es ihn über die Ingenieurschule in den Bereich der Tragwerksplanung. Nach einem Einstiegsjahr im Büro G. Blümel landet Herr Enseleit 1964 in unserem Vorgängerbüro Owerien und Saar. Bereits 1975 wird Herr Enseleit leitender Angestellter – inzwischen in der Nachfolgegesellschaft Ingenieurgemeinschaft Saar. Hier wird er im Jahr 1980 Partner. In der Nachfolgegesellschaft Ingenieurgemeinschaft Saar, Enseleit und Partner (1984) wird seine Position erstmals auch im Firmennamen dokumentiert. Im Jahr 1986 wird aus der GBR eine GmbH mit dem heutigen Namen.

Im Rahmen dieses besonderen Jubiläums wurde ein Relief von Herrn Enseleit in den Büroräumen der GSE enthüllt.

GSE und Eurovermessung gemeinsam auf der MINT-Messe Reinickendorf

Die 5. MINT-Messe in Reinickendorf fand am 30.01.2019 statt und die GSE Ingenieur-Gesellschaft mbH war mit dabei! Zusammen mit der Firma Eurovermessung wurde eine gemeinsame Ausstellungsfläche kreiert, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Körpergröße mit Hilfe eines Tachymeters exakt ermitteln lassen konnten. Auch die akustische Kamera der GSE wurde von vielen Messebesuchern bestaunt. Mit dieser besonderen Art der Kamera können Schallquellen sichtbar gemacht werden.

Die MINT-Messe Reinickendorf dient dem Austausch zwischen Schulen, universitären Einrichtungen, Initiativen und Unternehmen. Sie bietet Berufsorientierung, Vernetzung und Entfaltung und wird vom Bezirksamt Reinickendorf von Berlin initiiert.

Neujahrsgruß der GSE

Allen unseren Geschäftspartnern wünschen wir ein Neues Jahr voller Glück, Erfolg und interessanter Herausforderungen.

Die jährlichen Grüße sendet die GSE dieses Jahr bewusst nicht in der überlasteten Weihnachtszeit, sondern zum Beginn des neuen Jahres.

Für das entgegengebrachte Vertrauen und die konstruktive Zusammenarbeit der letzten Jahre bedanken wir uns herzlich.

Zum neuen Geschäftsjahr ergeben sich bei der GSE auch Neuigkeiten in der Unternehmensführung. Herr Dieter Enseleit und Herr Peter-Otto Grupp scheiden als Gesellschafter aus der GSE aus. Beide werden die GSE jedoch weiterhin beratend unterstützen.

Auch in diesem Jahr leisten wir eine Spende an das Elisabethstift – Jugendhilfe im Diakonischen Werk.

Denkmalprojekte der Wüstenrot-Stiftung und GSE

Die Wüstenrot-Stiftung setzt im Rahmen Ihres Denkmalprogramms wertvolle historische Bauten instand und schafft damit Wertschätzung für Denkmale, die nicht im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. Dies sind z. B. Denkmale aus der Zeit nach 1945, die keine breite Lobby haben – und deshalb am stärksten gefährdet sind. Die GSE hat drei dieser Projekte als Tragwerksplaner begleitet:


Foto: Phillipp Lohöfener (c) Wüstenrot-Stiftung

Der „Umlauftank 2“ des Architekten Ludwig Leo, der nach seiner Gesamtinstandsetzung von der Technischen Universität Berlin wieder für Versuche zur Strömungsbeobachtung genutzt wird. Die besondere Herausforderung der Tragwerksplanung bestand darin, den riesigen Kräften des laufenden Betriebs gerecht zu werden, bei dem über 3.000 Tonnen Wasser von PS-starken Schiffspropellern durch die Rohre geleitet werden.

 


Thomas Wolf (c) Wüstenrot-Stiftung

Die 1961 durch den Architekten Egon Eiermann errichtete Kapelle der kriegszerstörten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche gehört zu einem der bedeutendsten Kirchen­ensembles Deutschlands. Aufgabe der GSE war es hier, die fassadenseitigen Holzraster des Gartens komplett zu erneuern und dafür eine Ausführungs­planung zu erstellen. Das komplexe Steckwerk des Rasters kommt ohne jede Schraube aus und bestimmt gemeinsam mit den Betonwaben und bunten Dickgläsern den Raum­eindruck der Kapelle.

 


(c) Wüstenrot-Stiftung

Die Bausubstanz des „Müther-Turms“, einer der berühmten Schalenbauten des DDR-Ingenieurs Ulrich Müther, war durch die Lage am Ostseestrand mit starken Temperaturschwankungen, hoher Luftfeuchtigkeit mit erhöhtem Salzgehalt stark angegriffen. Das denkmalgerechte Sanierungskonzept der GSE sah eine in den Gebäudefuß integrierte Lüftung mit Bodenwärmetauscher vor, sowie eine umlaufend eingeputzte Oberflächenheizung. Durch thermisch-hygrische Klimasimulationen konnte der exakte Heizbedarf festgelegt werden. Der ehemalige Rettungsturm kann heute im Jahr länger genutzt werden und erfreut sich als Standesamt großer Beliebtheit.

Weitere Informationen zu den Projekten Umlauftank, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kapelle und Schalenbauten Ulrich Müthers finden Sie auf den Webseiten sowie dem Katalog der Wüstenrot-Stiftung.