„Für jede Idee gibt es eine Konstruktion“

Aktuelles aus unserem Unternehmen

 

Denkmalprojekte der Wüstenrot-Stiftung und GSE

Die Wüstenrot-Stiftung setzt im Rahmen Ihres Denkmalprogramms wertvolle historische Bauten instand und schafft damit Wertschätzung für Denkmale, die nicht im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. Dies sind z. B. Denkmale aus der Zeit nach 1945, die keine breite Lobby haben – und deshalb am stärksten gefährdet sind. Die GSE hat drei dieser Projekte als Tragwerksplaner begleitet:


Foto: Phillipp Lohöfener (c) Wüstenrot-Stiftung

Der „Umlauftank 2“ des Architekten Ludwig Leo, der nach seiner Gesamtinstandsetzung von der Technischen Universität Berlin wieder für Versuche zur Strömungsbeobachtung genutzt wird. Die besondere Herausforderung der Tragwerksplanung bestand darin, den riesigen Kräften des laufenden Betriebs gerecht zu werden, bei dem über 3.000 Tonnen Wasser von PS-starken Schiffspropellern durch die Rohre geleitet werden.

 


Thomas Wolf (c) Wüstenrot-Stiftung

Die 1961 durch den Architekten Egon Eiermann errichtete Kapelle der kriegszerstörten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche gehört zu einem der bedeutendsten Kirchen­ensembles Deutschlands. Aufgabe der GSE war es hier, die fassadenseitigen Holzraster des Gartens komplett zu erneuern und dafür eine Ausführungs­planung zu erstellen. Das komplexe Steckwerk des Rasters kommt ohne jede Schraube aus und bestimmt gemeinsam mit den Betonwaben und bunten Dickgläsern den Raum­eindruck der Kapelle.

 


(c) Wüstenrot-Stiftung

Die Bausubstanz des „Müther-Turms“, einer der berühmten Schalenbauten des DDR-Ingenieurs Ulrich Müther, war durch die Lage am Ostseestrand mit starken Temperaturschwankungen, hoher Luftfeuchtigkeit mit erhöhtem Salzgehalt stark angegriffen. Das denkmalgerechte Sanierungskonzept der GSE sah eine in den Gebäudefuß integrierte Lüftung mit Bodenwärmetauscher vor, sowie eine umlaufend eingeputzte Oberflächenheizung. Durch thermisch-hygrische Klimasimulationen konnte der exakte Heizbedarf festgelegt werden. Der ehemalige Rettungsturm kann heute im Jahr länger genutzt werden und erfreut sich als Standesamt großer Beliebtheit.

Weitere Informationen zu den Projekten Umlauftank, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kapelle und Schalenbauten Ulrich Müthers finden Sie auf den Webseiten sowie dem Katalog der Wüstenrot-Stiftung.

Die GSE unterwegs in Malchow!

Der diesjährige Betriebsausflug führte uns an die Mecklenburgische Seenplatte. Hier im beschaulichen Malchow gab es unter anderem einige denkmalgeschützte Gebäude zu besichtigen. Besonderes Interesse galten dem Rathaus und dem Amtsgericht, zwei Sanierungsprojekten der GSE, bei denen unter anderem ein gläserner Verbindungsgang zwischen beide Häusern gebaut wurde. Hierzu führte der Architekt des Projekts, Herr Autzen, kenntnisreich.
Anschließend ging es zu einem gemeinsamen Essen. Auf dem Weg wurde die Malchower Drehbrücke überquert, deren Konstruktion bei unseren Ingenieuren natürlich auf großes Interesse stieß.
Die beeindruckende Malchower Klosterkirche wurde ebenso besichtigt, wie das Kloster- und das Orgelmuseum – hier gab es spontan ein kleines Konzert!
Nach so viel Kultur fand eine Bootsfahrt über den Malchower See statt, mit Kaffe, Kuchen und gepflegten Getränken. Am Ende wurden Kind & Kegel wieder eingepackt, und per Reisebus ging es zurück nach Hause.

Ein Neubau namens „Brain Box“

Die GSE ist Teil des Planerteams der „Brain Box“! Im Berliner Wissenschafts- und Technologiezentrum Adlershof entsteht diese innovative Gewerbeimmobilie. Auf einer Gesamtfläche von 27.300 m² wird sie flexible Mieteinheiten bieten für Büros, Forschung, Entwicklung und Produktion. Zielgruppe sind Unternehmen und Start-Ups aus Wirtschaft und Wissenschaft.

An einen achtgeschossigen Turm schließt sich ein geschwungener, 4 bis 5-geschossiger Bürokomplex aus drei Bauteilen an, mit offenen Höfen und einer Tiefgarage.

Die GSE plant Tragwerk, Brandschutz und Bauphysik.

Die GSE wünscht frohes Fest und ein gesundes neues Jahr

GSE - Ingenieure Weihnachtsgruß 2016

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir blicken zurück auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 und wünschen allen unseren Kunden, Kollegen, Auftraggebern, Planungspartnern und Freunden ein frohes Weihnachtsfest.

Wir freuen uns auf die nächsten Projekte im Neuen Jahr 2018.

Auch in diesem Jahr verzichten wir auf das Senden von Papierkarten und spenden stattdessen an die Reinickendorfer Jugendhilfeeinrichtung „Elisabethstift„.