Sukkah
Glashof des Jüdischen Museums Berlin


Baumaßnahme
Herstellung eines Veranstaltungsraumes innerhalb des Innenhofes des Altbaus des Jüdischen Museums inklusive Unterkellerung.
Anbindung des Untergeschosses an den Altbau.
Einbau einer WC-Anlage in das Untergeschoß des Altbaus.
Brandschutzmaßnahmen für an den Innenhof angrenzende Flure und Treppenräume.



Bauherr
Stiftung Jüdisches Museum Berlin

Nutzer
Stiftung Jüdisches Museum Berlin

Architekt
Entwurf:
Daniel Libeskind
info@daniel-libeskind.com
www.daniel-libeskind.com

Ausführungsplanung:
Architekturbüro Reese, Berlin

Auftraggeber der GSE
Stiftung Jüdisches Museum Berlin

Zeitraum
2003 bis 2007

HNF
ca. 700 m²

Bausumme
ca. 8 Mio. Mio.

Planungsleistungen
HOAI-Leistungsphasen 1 - 6, Tragwerksplanung

Links
www.jmberlin.de


Konstruktion
Dachkonstruktion: Die primäre Dachkonstruktion besteht aus einem strahlenförmig angeordneten Trägerrost. Auf dem Trägerrost liegt ein kreuzweise gespannter Trägerrost aus Hohlprofilen als Linienstützung der Dachverglasung.

Fassade: Die Fassade wird an die Dachkonstruktion gehängt. Die Horizontallasten werden durch Stahlschwerter in das Dach bzw. einen Balken oberhalb der Schiebetüren geleitet.

Stützen: Das Dach wird von vier Stützenbündeln getragen. In jedem Stützenbündel ist eine Stütze eine nichttragende Medienstütze. Eine der tragenden drei tragenden Stützen des Stützenbündels ist mit Kammerbeton gefüllt und übernimmt im Brandfall die volle Last des Dachtragwerks.
Konstruktive Umbauten am Altbau: Wegen der großen Abtriebskräfte aus den schrägen Stützen wird der Stahlbau des Daches horizontal an den Altbau angebunden.
In die Fenster des Altbaus wurden Brandschutzvorhänge integriert. Neue Kellerräume im vorher nicht unterkellerten Altbau wurden erstellt und die vorhandenen Fußböden des Erdgeschosses bei laufendem Betrieb zu neuen Decken umgebaut.

Durchgänge Altbau / Neubau: Zwischen Neubau und Altbau werden im Untergeschoss neue Durchgänge hergestellt.