Reithalle Neustadt/ Dosse
Neubau Reithalle Gebäude C - Brandeburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt/ Dosse


Baumaßnahme
Der Neubau der Reithalle hat einen T-förmigen Grundriss. Der vorliegende Grundriss resultiert aus dem Nutzerwunsch, zwei Hallen (20x40 m und 20x60 m) miteinander zu kombinieren. Diese Abmessungen entsprechen den international geltenden Richtlinien für den Zuschnitt von Reithallen und ermöglichen eine Aufteilung der Reitfläche nach allen gängigen Parcourzuschnitten.

Der Halleninnenraum verbindet 2 Reitfelder, von Nord nach Süd und von Ost nach West verlaufend, miteinander.
Zu allen 4 Seiten sind an den Gebäuden Kopfbauten angeordnet, die verschiedenen Nutzungen dienen: Wirtschaftsräume, Hindernislagerräume, WCs, Büro für Reitlehrer, Aufentshaltsraum für Reitschüler, Technikraum - zum Teil mit Blickkontakt in den Hallenraum -.

Die Kopfbauten sind Mauerwerkskonstruktionen mit Stahlbetondecken. Die Außenwände aus Mauerwerk sind durch horizontale Stahlbetonriegel und vertikale Stahlbetonstiele ausgesteift.



Nutzer
Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt/ Dosse

Architekt
PFEIFFER . ELLERMANN . PRECKEL
Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern GmbH

www.pep-architekten.de

Auftraggeber der GSE
BLB Brandenburgischer Landbetrieb für Liegenschaften und Bauen, NL Bernau

Zeitraum
2004 bis 2005

BGF
ca. 3.200 m²

Bausumme
ca. 1,3 Mio. &euro

Planungsleistungen
HOAI-Leistungsphasen 2 bis 4, Tragwerksplanung


Konstruktion
Die Dachkonstruktion der Satteldachfläche wird aus Brettschichtholzbindern auf zwei eingespannten Stahlbetonstützen gebildet.

Die Brettschichtbinder haben bei einem Achsabstand von 5,35m und einer Spannweite von 22,00m Abmessungen von
bld=16/100[cm], am First bld=16/200[cm]. Im Kreuzungsbereich der Halle sind die Brettschichtbinder in der Diagonale angeordnet (Spannweite 30 m).

Die Dachschalung lagert auf unverkleideten Sparrenpfetten aus Konstruktionsvollholz.


Fassade
Hinsichtlich der Fassade waren klare Forderungen des Landesdenkmalamtes zu berücksichtigen.

Das Gebäude stellt ein Bespiel der "getarnten Architektur" dar, ausgeführt mit stumpfen Materialien, um nicht in Konkurrenz mit anderen Gebäuden zu treten.