Kammermusiksaal
Neubau des Kammermusiksaals der Philharmonie


Baumaßnahme
Neubau des Kammermusiksaals mit ca. 1.000 Plätzen und einer Tiefgarage im 1. Untergeschoß. Foyer mit ca. 2.500 m² im Erdgeschoß.



Bauherr
Land Berlin

Nutzer
Berliner Philharmonisches Orchester

www.berliner-
philharmoniker.de


Architekt
Dr. Edgar Wisniewski

Auftraggeber der GSE
Land Berlin

Zeitraum
1984 bis 1989

BRI
ca. 85.000 m³

Bausumme
ca. 145 Mio. DM

Planungsleistungen
HOAI-Leistungsphasen 1 - 6, Tragwerksplanung (Bewehrungspläne nur für die Sohle)


Konstruktion
Untergeschosse in Stahlbeton als Weiße Wanne, Wasserhöhe ca. 7,5 m über Unterkante Sohle des 2. Untergeschosses. Konstruktion des Foyers und des Saals in Stahlbeton, großteils als Sichtbeton. Aussteifung im Foyerbereich durch Rahmenkonstruktionen, im Saalbereich durch Wände.

Dach als räumliche Stahlkonstruktion mit äußerem Zugring und oberer sowie
unterer Dachdecke aus Massivplatten (aus Gründen des Schallschutzes); von der unteren Massivdecke sind die Rabitzdecke und Ausrüstungsgegenstände an der Saaldecke und Bedienungsstege abgehängt. Im Foyer befinden sich große Fensterwände mit ca. 6 m Höhe, am Südtreppenhaus ist eine - unter ca. 20° gegen das Lot geneigte - Fensterwand mit ca. 12 m Höhe vorhanden.