Jüdisches Museum
Erweiterung Berlin Museum mit Jüdischem Museum


Baumaßnahme
Erweiterungsbauten (4-geschossiger Hauptbau mit einem Untergeschoss, im Grundriss mehrfach scharfwinklig abgeknickt und durch einen inneren mehrgeschossigen Void gangartig durchschnitten), weitere, meist schiefwinklige vielgestaltige Nebenbauten. Umbau des barocken bestehenden Museums (altes Kammergericht), dabei unterirdischer Verbindungsgang, auch unterhalb des Barockgebäudes, zum Neubau in ca. 8 m Tiefe im Grundwasser.



Bauherr
Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen

Nutzer
Berlin Museum

Architekt
Daniel Libeskind

info@daniel-libeskind.com
www.daniel-libeskind.com

Auftraggeber der GSE
Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen Berlin

Zeitraum
1996 bis 1998, Ausbau bis 2001

BRI
ca. 103.000 m³

BGF
ca. 15.500 m²

Bausumme
ca. DM 117,5 Mio.

Planungsleistungen
HOAI-Leistungsphasen 1 - 4 und 6, Tragwerksplanung

für die Baugrube Leistungsphasen 1-6, Tragwerksplanung

Links
www.jmberlin.de


Konstruktion
Neubau: Stahlbeton mit Stahlverbundträgern, Untergeschosse als Weiße Wanne.

Baugrube: teils Bohrpfahlwand zur Sicherung der Altbauten, sonst Berliner Verbau.
Unterirdischer Verbindungsgang zum Altbau, Stahlbetonkonstruktion als Weiße Wanne.

Baugrube als wasserdichter Trog mit Bohrpfahlwänden, Sohldichtung über vorhandene Mergelschicht. Zur Sicherung des Altbaus Aussteifung durch HDI-Sohle.