Humboldt Universität
Humboldt-Universität Berlin, Ersatzbau Mensa Nord


Baumaßnahme
Abbruchmaßnahmen: Für die Nutzung des Gebäudes als Mensa mussten für die Realisierung des neuen Grundrisskonzeptes verschiedene Wände und Stützen im Erdgeschoss abgebrochen werden. Für die tragenden Wände und Stützen wurden Abfangträger aus Stahlprofilen eingebaut, die ihre Lasten auf die Mauerwerkswände bzw. neu einzubauenden Stützen abtragen. Vor Beginn dieser Abbruchmaßnahmen mussten die angrenzenden Deckenbereiche durch entsprechende Bauabsteifungen abgefangen werden.

Ein nach 1945 errichteter Anbau einschließlich der Gründung wurde komplett abgebrochen.

Neubau: An das Gebäude wurden drei Erweiterungsbauteile angebaut: Speisesaal, Küche und ein Foyer an der Straßenseite.

Der Speisesaal ist als eingeschossiger Anbau errichtet worden, der nicht unterkellert wurde und sich an der Rückseite des bestehenden Gebäudes anschließt.

Der Anbau für den Küchenbereich schließt an der westlichen Seite an dem bestehenden Gebäude an und wurde zum Teil unterkellert, um hier notwendige Technikräume anordnen zu können. In dem Anbau wurde eine Treppe zur Erschließung des Kellergeschosses geplant.

Das Foyer wurde dem Eingangsbereich an der Straßenseite vorgeschaltet und funktioniert als Windfang. Zwischen den Vorbauten des bestehenden Gebäudes ist das Foyer unterkellert, damit hier WC-Bereiche angeordnet werden konnten. Das Kellergeschoss wurde über eine Treppe im Foyer erschlossen.

Umbau: Das bestehende Gebäude erhält wieder zwei Obergeschosse. Dabei wird das zweite Obergeschoss ausschließlich als Technikzentrale genutzt.

Im 1. Obergeschoss wird ein Speisesaal eingerichtet.
Für die Herstellung der beiden Obergeschosse müssen zum Teil neue Tragwerke errichtet werden, da hier die ursprüngliche Gebäudegeometrie nach den Kriegsschäden nicht wieder hergestellt wurde.

Zwischen den Achsen 4-5 waren die beiden Obergeschosse vorhanden. Die Dachkonstruktion des 2. OG wurde abgebrochen und wie das Tragwerk zwischen Achse 2-4 neu errichtet.

Im Erdgeschoss wurden vor allem im Bereich der Ausgabe, im Speisesaal und der Spüle Umbaumaßnahmen des bestehenden Tragwerkes erforderlich.




Bauherr
Humboldt-Universität
zu Berlin

www.hu-berlin.de

Nutzer
Studentenwerk Berlin

Architekt
PEB + Projektentwicklungsbüro
Nottmeyer + Reccius Architekten
(für Leistungsphasen 1-4)

pbr Planungsbüro
Rohling AG
Architekten und Ingenieure
(ab Leistungsphase 5)

www.pbr.de

Auftraggeber der GSE
Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Abteilung

Bausumme
ca. 12 Mio. €

Planungsleistungen
HOAI-Leistungsphasen 1-6 + 8, Tragwerksplanung, Bestandsanalysen