St. Hedwig Krankenhaus, Sanierung und Umbauten
Kesselhaus und Quergebäude - Berlin Mitte, Große Hamburger Str. 5-11


Baumaßnahme
Sanierungsmaßnahmen bei laufendem Betrieb

Kesselhaus: Das 1914 errichtete Kesselhaus wurde zu einer Cafeteria mit Veranstaltungsmöglichkeit umgebaut. Da das vorhandene Gebäude unter Denkmalschutz steht, war die vorhandene Industriearchitektur zu erhalten.

Im Detail:
  • Anordnung einer neue Geschossdecke auf Geländehöhe
  • auf der Erdgeschossebene entstand ein Speise- und Veranstaltungssaal mit angrenzender Küche
  • im Kellergeschoss wurden Sanitärräume, Lager und Technikräume angeordnet.



Quergebäude + ehemaliges Internat Die beiden um 1890 errichteten Gebäude sind Bestandteil des Denkmalschutzensembles der Spandauer Vorstadt.

Die Forderung nach Erhalt der Bauteile und des Rohbaus aus der Entstehungszeit betraf auch die besondere Konstruktion der Holzbalkendecken. Beide Gebäude wurden saniert und für Büro- und Verwaltungszwecke umgebaut.



Bauherr
Gesellschaft der Alexianerbrüder Berlin, Brandenburg

Nutzer
St. Hedwig Krankenhaus

Architekt
Objektplanung: GBK-Architekten

Bauleitung: Büro Dipl.-Ing. M. Schasler

Auftraggeber der GSE
Gesellschaft der Alexianerbrüder Berlin, Brandenburg

Zeitraum
2007 bis 2009

BGF
ges. 2.600 m²

Bausumme
ca. 4,6 Mio. € (∑ Umbaumaßnahmen)

Planungsleistungen
HOAI § 64 TWPl. LP 2-6 sowie EnEv-Nachweise


Konstruktion
Kesselhaus: Die alte Stahlkonstruktion konnte nicht verwendet werden, da das Dach angehoben werden musste. Die neue Konstruktion wurde so ausgebildet, dass das alte Erscheinungsbild gewährleistet bleibt. Quergebäude: Dachgeschoß ist als Holzfachwerk ausgeführt.