Stahlbetonbau mit Flachdecken. Fassade tragend mit Fertigteilstützen. Bodenplatte WU-Beton Flachgründung auf druckfester Wärmedämmung.
Die Flachdecken spannen über bis zu 7,65 m, bei einer Deckendicke von im Regelfall 30 cm und einer Dicke von 32 cm im Bereich der Bibliothek. Im Bereich der Bibliothek wurde die Deckendicke wegen der dort erhöhten Verkehrslasten und der in der Decke integrierten Sprinkleranlage vergrößert.
In die Decken ist ein Bauteiltemperiersystem zur Heizungsunterstützung integriert. Wegen der Position der Kerne an den Außenseiten der Bibliothekstürme musste neben den Decken auch für die aussteifenden Wände eine Mindestbewehrung für Zwang berücksichtigt werden. Diese Zwangbewehrung ist wegen des nicht deutlich späteren Auftretens des Zwangs größer als die für die Decke ermittelte Mindestbewehrung.
Über dem Lesesaal der Bibliothek ist eine Decke mit einer Spannweite von ca. 12,5 m ausgeführt (Deckendicke 40 cm). Die Decke wird durch faltwerksartig tragende Oberlichter aus Stahlbeton versteift.
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Auf Grund der Lage am Randbereich eines Erdbebengebietes und der großen öffentlichen Bedeutung des Gebäudes wurden vereinfachte Nachweise für den Lastfall Erdbeben geführt.
In Teilbereichen wurden die Stüten über wandartige Träger bzw. Unterzüge abgefangen.
Zur Erschließung der zwei Institutstürme ist jeweils eine der Treppenanlagen als faltwerksartige Konstruktion ausgebildet.
Aufgrund der größeren Spannweite von drei Seminarräumen wurden hier Stahlverbunddecken geplant.
Die Abdichtung des Untergeschosses erfolge in Mischkonstruktion: WU Platte und schwarz gedichtete Außenwände mit Los-Festflanschkonstruktion am Übergang zwischen Bodenplatte und Außenwand. Diese Konstruktion wurde wegen der hohen Anforderungen an die Feuchtigkeitsreduzierung innerhalb der Bibliothek geplant.
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