Nachdem die Quadriga im 2. Weltkrieg zerstört wurde, musste die sie 1955 aus vorhandenen Gipsabdrücken neu erstellt werden. Die Innenkonstruktion wurde als Stahlkonstruktion erstellt. Aufgrund der Kontaktkorrosion zwischen dem Stahl und dem Kupfer der Oberfläche war die vorhandene Innenkonstruktion stark geschädigt und musste ausgetauscht werden. Die neue tragende Innenkonstruktion wurde in Edelstahl ausgeführt. Durch genaue Abstimmung der Stahlgüte konnte die Konstruktion ohne elektolytische Trennung mit dem Kupfer verbunden werden.
Die Gründung des Brandenburger Tors bestand ursprünglich aus einer durchgehenden Platte aus Rüdersdorfer Kalkstein und darauf gemauerten Banketten. Durch die Verlegung von Leitungen wurde die Gründung stark beschädigt, sowie in der Mittelachse vollständig durch einen Regenwasserkanal durchtrennt. Weitere z.T. nicht mehr in Betrieb befindliche Leitungen zerschneiden die Mauerwerksbankette. Die Bankette wurden im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen soweit als möglich wieder hergestellt.
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Das Brandenburger Tor ist in Durchfahrtsrichtung durch 6 Wandscheiben zwischen den Säulen gut ausgesteift. In Querrichtung war nur eine unzureichende Aussteifung vorhanden. Die ursprünglich zur Aktivierung einer Rahmenwirkung installierten Zugglieder waren stark geschädigt und der Sandstein in den Auflagerstellen gesprengt. In die Deckenebene wurde daher eine neue Stahlkonstruktion integriert, die die auftretenden Stabilisierungslasten aufnehmen kann.
Durch Kriegseinwirkungen waren die Säulen des Brandenburger Tores z.T. stark geschädigt. Durch die sowjetischen Besatzer wurden die beschädigten Säulen notdürftig instand gesetzt. Durch Endoskopieren der entsprechenden Stellen wurde festgestellt, dass hier keine dauerhaft tragfähigen Materialen eingesetzt wurden. Es wurde daher entschieden, eine Trommel auszutauschen. Hierzu waren aufwendige Sicherungen im Bauzustand erforderlich.
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