Bodemuseum
Grundinstandsetzung des Bodemuseums einschließlich Sanierung der Fassade


Baumaßnahme
Grundinstandsetzung des Gebäudes mit Umbaumaßnahmen, Neubau eines Erschließungsgebäudes sowie Sanierung der Fassaden



Bauherr
Stiftung Preußischer Kulturbesitz vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen
und Raumordnung

Nutzer
Staatliche Museen

Objektplaner
Projektgemeinschaft
Prof. Heinz Tesar,
Dipl.-Ing. Christoph Fischer

Auftraggeber der GSE
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Zeitraum
1998 bis 2005

BRI
ca. 90.000 m³

Bebaute Fläche
ca. 4.000 m²

Bausumme
ca. 100 Mio. €

Planungsleistungen
Für die Grundinstandsetzung und Fassadeninstandsetzung - HOAI - Leistungen Phase 2 bis 6 , Tragwerksplanung Untersuchung von Bauschäden, fachtechnische Unterstützung der Objektüberwachung


Konstruktion
Das Bodemuseum ist in den Jahren 1897 bis 1904 errichtet worden. Es wurde durch Kriegsereignisse beschädigt und in den Nachkriegsjahren wieder hergerichtet.

Das Gebäude ist ein – fugenloser – Mauerwerksbau mit Kappendecken, die in den einzelnen Geschossen verschiedene Spannweiten der Kappen bzw. Trägerabstände haben. Die Dachkonstruktion besteht aus Stahl und ist großteils verglast. Die Fassaden bestehen aus Werksteinen mit rückseitigem Ziegelmauerwerk.

Im Rahmen der Grundinstandsetzung wird das Gebäude klimatisiert, die Raumabmessungen sollen
unverändert bleiben. Deshalb muß ein Teil der Wände mit entsprechenden Schlitzen für die Klimaleitungen versehen werden, teilweise müssen die Wände und Decken entsprechend umgebaut werden. Die kleine Kuppelhalle wird - im Grundwasser – tiefergelegt, die Außenwand auf ca. 7 m durchbrochen, um einen unterirdischen Zugang zum Pergamonmuseum herzustellen.

Die Fassaden werden saniert, dabei werden Kriegsschäden beseitigt und die Standsicherheit wieder hergestellt. Das Gesims wird durch Kragträger aus Stahl getragen, die starke Korrosion zeigen; zur Sanierung werden Hilfsträger aus nichtrostendem Stahl eingebaut.