Das Bodemuseum ist in den Jahren 1897 bis 1904 errichtet worden. Es wurde durch Kriegsereignisse beschädigt und in den Nachkriegsjahren wieder hergerichtet.
Das Gebäude ist ein – fugenloser – Mauerwerksbau mit Kappendecken, die in den einzelnen Geschossen verschiedene Spannweiten der Kappen bzw. Trägerabstände haben. Die Dachkonstruktion besteht aus Stahl und ist großteils verglast. Die Fassaden bestehen aus Werksteinen mit rückseitigem Ziegelmauerwerk.
Im Rahmen der Grundinstandsetzung wird das Gebäude klimatisiert, die Raumabmessungen sollen
|
unverändert bleiben. Deshalb muß ein Teil der Wände mit entsprechenden Schlitzen für die Klimaleitungen versehen werden, teilweise müssen die Wände und Decken entsprechend umgebaut werden. Die kleine Kuppelhalle wird - im Grundwasser – tiefergelegt, die Außenwand auf ca. 7 m durchbrochen, um einen unterirdischen Zugang zum Pergamonmuseum herzustellen.
Die Fassaden werden saniert, dabei werden Kriegsschäden beseitigt und die Standsicherheit wieder hergestellt. Das Gesims wird durch Kragträger aus Stahl getragen, die starke Korrosion zeigen; zur Sanierung werden Hilfsträger aus nichtrostendem Stahl eingebaut.
|