Bundeskanzleramt
Neubau des Bundeskanzleramtes Berlin


Baumaßnahme
Leitungsgebäude: 10-geschossiger Hauptbau mit 2 Untergeschossen; Tiefgeschoss als Energiezentrale mit Blockheizkraftwerk (Rapsölbeschickung), Tiefenspeichervernetzung mit anderen Bundesbauten

Bürotrakte: 5-geschossige kammförmige Verwaltungsbauten mit einem Untergeschoss und Wintergärten; Photovoltaikanlagen auf den Bürodächern
Kantine: 2-geschossig (EG,OG) mit großem Dach

Tiefgarage: Untergeschoss sowie Hauptwache im EG und OG

Nordbrücke: Stahlbrücke über die Spree als Verbindung zum Kanzlerpark

Kanzlerpark: Ringmauer mit 4m Aufschüttung



Bauherr
Bundesrepublik Deutschland
Bundesbaugesellschaft Berlin mbH (BBB)

Nutzer
Bundeskanzleramt

Architekt
ASA - Axel Schultes Architekten
C. Frank, A. Schultes, C. Witt
www.schultes-architekten.de

Auftraggeber der GSE
BBB Bundesbaugesellschaft Berlin mbH über Generalfachplanungs- auftragnehmer Ingka Ingenieure Kanzleramt GbR:

Diete u. Siepmann GmbH / GSE Ingenieur-Gesellschaft mbH Saar, Enseleit und Partner / Schmidt Reuter Partner

Zeitraum
1995 bis 2001

BRI
ca. 300.000 m³

BGF
ca. 74.000 m² zuzüglich Tiefgarage, Park und Brücke

Bausumme
ca. 465 Mio. DM

Planungsleistungen
HOAI-Leistungsphasen 1 - 6, Tragwerksplanung


Konstruktion
Stahlbetonskelettbauten, überwiegend in Sichtbeton,
Untergeschosse als 'Weiße Wanne'.

Leitungsgebäude: zwei Abfangeebenen mit weitspannenden balkenrostartigen Tragwerken und räumlicher Vorspannung ohne Verbund, unterseitig wellenartig geformter Sichtbetondeckenabschluss, freitragend bis zu 55 m; Baugrube als Trogbaugrube mit tiefliegender HDI-Sohle
Nordbrücke: Stahlkonstruktion mit Z-förmigem Querschnitt in 3 Feldern, maximale Spannweite ca. 80m

Bürotrakte: Stahlbetontragwerk mit Wintergarten als Stahl-Glas-Konstruktionen; Baugruben als zweistufiger Verbau mit Wasserhaltung

Kantinenbereich: wegen nicht tragfähigem Baugrund auf Mörtelstopfsäulen gegründet; überspannt von weittragender Stahlbetondachkonstruktion auf Schleuderbetonstützen